Der zweite Abend ist den „Wiener Cafehaus Literaten“ gewidmet.
Vor allem dem unvergessenen Werk von Peter Altenberg der mit seinen „Splittern“ bekannt wurde.
„... dem es niemals darauf ankam, etwas möglichst schön zu sagen, sondern es möglichst präzis und kurz zu sagen.“
„Wie schreibe ich denn?!
Ganz frei, ganz ohne Bedenken. Nie weiß ich mein Thema vorher, nie denke ich nach. Ich nehme Papier und schreibe. Sogar den Titel schreibe ich so hin und hoffe, es wird sich schon etwas machen, was mit dem Titel im Zusammenhang steht. Man muss sich auf sich verlassen, sich nicht Gewalt antun, sich entsetzlich frei ausleben lassen, hinfliegen –. Was dabei herauskommt, ist sicher das, was wirklich und tief in mir war. Kommt nichts heraus, so war eben nichts wirklich und tief darin und das macht dann auch nichts.“
(Altenberg in einem Brief an Arthur Schnitzler)
Aber auch Egon Friedell, Anton Kuh, Arthur Schnitzler u.a. kommen zu Wort.
|
|